Die geplante Tour zum Simetsberg scheiterte am Unvermögen der DB: der Regionalzug aus München kam in Tutzing mit 6 Min. Verspätung an, der Anschlusszug nach Kochel hatte aus unverständlichen Gründen nicht gewartet. Also mussten wir am Tutzinger Bahnhof 1Std. Wartezeit in Kauf nehmen, was allerdings zur Folge hatte, dass von Kochel aus kein Bus mehr nach Einsiedl fuhr. Wir ließen uns aber die gute Wanderlaune nicht vermiesen und planten kurzfristig eine Jochberg-Besteigung – direkt vom Bahnhof Kochel aus. Wir nahmen 1 Std. längeren Fußmarsch zur Kesselberghöhe in Kauf, von wo aus wir dann den üblichen Anstieg zum Jochberg erreichten. Blauer Himmel, Sonne pur und sommerliche Temperaturen machten die Wanderung zu einem wahren Sonntags(Schweiß-)erlebnis. Am Gipfel (von der Kesselberghöhe aus 1 1/2 Std.) wurden wir mit einer herrlichen Sicht zum Kochelsee, Walchensee und zum Heimgarten, Herzogstand und Simetsberg im Vordergrund des Karwendels belohnt. Die Jochbergalm war zwar übers Wochenende noch bewirtschaftet, aber restlos überfüllt. Nach kurzer, aber ausgiebiger Gipfelbrotzeit nahmen wir deshalb bald den Abstieg – Richtung Sachenbach – hinunter zum Walchenseeufer in Angriff. Die noch relativ verträgliche Wassertemperatur (16 Grad ?) lud die unempfindlichen Damen zum Fuß- und Kniebad ein, eine nahm sogar ein Vollbad (den Herren der Schöpfung war’s zu kalt !?).
Ein Cappuccino oder Weißbier im nahen Seecafè rundete den wunderschönen Tag ab, bevor uns der Bus wieder zum Bahnhof Kochel brachte. Wieder einmal ein wahres Super-Sommer-Bergerlebnis!
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