Verfasst von: bergsportler | 18. Oktober 2016

Tourenbericht Hochlandhütte

16. Oktober 2016

(Zwischen Zweitausendern – nicht ganz allein)

Bei unseren Wanderungen stützen wir uns auf die unterschiedlichsten Tippgeber. Auf gedruckte Wanderführer (alte und neue), auf spezielle Internetportale, auf das gesamte Internet und natürlich auf Empfehlungen von Freunden und Bekannten. Diesmal stammte der Tipp vom Deutschlandfunk. Vom Deutschlandfunk? Wie das?

„Leben in den bayrischen Alpen – allein zwischen Zweitausendern“ hatte Lisa Rauschenberger ihren Beitrag im Wochenendjournal des DLF vom 24.09.2016 betitelt. Lisa Rauschenberger, zu hause bei 1live vom WDR – offensichtlich keine Bergsteigerin aus Passion – hatte sich aufgemacht, fremde Welten zu entdecken und kam ziemlich erschöpft und atemlos bei der Hochlandhütte an. Sie blieb einige Tage und entlockte den Wirtsleuten Stefan und Birgit Müller viele interessante Details. Jedenfalls genug Anreiz, diese Hütte für unsere Oktobertour auszuwählen.

Auf der Homepage der Hochlandhütte werden mehrere Wege beschrieben. Für den Aufstieg haben wir diese Variante gewählt:

„Forststraße Richtung Dammkar. Kurz oberhalb der Talhütte der Materialbahn für die Dammkarhütte zweigt der Weg 262 nach links Richtung Hochlandhütte ab.“

Die Forststraße war gut zum „Warmlaufen“, zumal es anfangs noch recht kühl war. Ab der Materialseilbahn ist es dann ein sehr schöner Wandersteig. Lange geht es auf Serpentinen durch bewaldetes, steiles  Gelände hinauf. Dann steht man unvermittelt am Rande einer weiten, halbkreisförmigen Flanke und sieht gegenüber auf der anderen Seite schon die Hochlandhütte liegen – voll in der Sonne.

Allein waren wir nicht auf der Hochlandütte. Die Sonnenterasse war gut besucht. Empfangen wurden wir mit Zither- und Quetschenmusik (wohl weniger wegen uns, eher wegen des Saisonabschlusses).

Die Rast auf der Terrasse tat gut. Besonderen Zuspruch fand der Kuchen. Das Bergpanorama war beeindruckend.

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Für den Abstieg wählten wir den direkteren Weg in Richtung Kaserne Mittenwald. Wir erreichten bequem den Zug um 16:36 nach München.

Zum Glück hatten wir oben auf der Terrasse genügend Sonnenwärme getankt, denn im Zug war es eiskalt. Die Klimaanlage blies erbarmungslos und war dabei die Temperatur auf Tiefkühlniveau abzusenken. Was denkt sich die Bahn dabei?

Weitere Bilder findet ihr in der Bilder-Galerie.

© CR

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